Autorisierte Lesefassung.
Feengeschichten sind beliebt, doch keinesfalls immer rosa-rot glitzernd! – Dickie ist die Jüngste in der chaotischen, mutterlosen Familie Zickewitz, doch den Haushalt muss sie allein meistern und ist auch in der Schule nur unbeliebte Außenseiterin. Ob sich das mit dem Umzug in das merkwürdige Haus ändert, in dem Fabiola wohnt? Fabiola entpuppt sich als Fee, 310 Jahre alt, noch in der Ausbildung und verpatzt manche Zauberei. Mal ist sie winzig, mal ein schönes, aber zickiges Mädchen. Jedenfalls macht sie Dickie das Leben nicht gerade leichter, stiftet Chaos, umgarnt nur die anderen. Den Nachbarshund, Dickies Pflegling, lässt sie zu Mausgröße schrumpfen, was Gefahren und Aufregung bringt und der Besitzerin kaum zu erklären ist! – Solveig Dunda liest die schillernde Feengeschichte mit Temperament und Witz, skizziert Charaktere, pendelt geschickt zwischen Erzählung und Dialogen, begleitet Dickie und Fabiola durch das Alltagsgeschehen daheim und in der Schule. Ein klares, befriedigendes Ende hat die Geschichte nicht. Zuhörer (oder Leser) können nicht sicher sein, ob Fabiola und eine selbstbewusstere Dickie doch noch Freundinnen werden oder vielleicht der einzige Junge, der Dickie beachtet, eine größere Rolle wird spielen dürfen. (ge)




